Dächer

Beim Kauf eines Gartenhauses ist der Aufbau des Gartenhauses selbst natürlich die größte Aufgabe. Allerdings ist es auch enorm wichtig, sich vorab auch über das Dach des Hauses Gedanken zu machen, denn schließlich soll es ja auch nicht hinein regnen und trocken bleiben. Die meisten Gartenhäuser werden entweder mit einem Flach- oder Satteldach angeboten. Als Eindeckmaterial kann zwischen klassischen Dachpfannen, Stahlblechen, Bitumen- oder Holzschweißbahnen oder Lichtwellbahnen gewählt werden. Wichtig ist jedoch, dass für eine Belegung mit klassischen Dachpfannen mindestens eine Neigung des Daches von 28 Grad Voraussetzung ist! Wer sich für Dachpfannen entschließt, sollte sich für eine Farbe entscheiden, die auch zur Dachpfanne des Wohnhauses passt, damit das gesamte Grundstück auch optisch zusammenpasst.

Dachlattung und Beschalung

Zuerst muss natürlich das Unterdach erstellt werden. Und hier ein kurzer Tipp: Wer selbst noch nie solche Arbeiten ausgeführt hat und mit der Materie nicht vertraut ist, der sollte in jedem Fall mit einem Fachmann zusammenarbeiten. Für die Anordnung der Konterlatten werden diese an den Sparren befestigt. Es ist enorm wichtig, dass man sich beim Kauf der Dachpfannen darüber informiert, mit welcher mathematischen Formel für die Anlegung der Dachpfannen gearbeitet werden muss!

Entwässerung des Daches

Hat es mit der Verlegung des Dachbelages alles geklappt, ist man jedoch leider noch lange nicht am Ziel. Schließlich soll beim ersten starken Regen das Wasser auch nicht vollkommen unkontrolliert vom Dach fließen. Rinneisen, Fallrohr und Regenrinne sind also der nächste wichtige Punkt, wenn es um die Dachentwässerung geht. Natürlich gibt es auch bei den Materialien für die Dachentwässerung mehrere Möglichkeiten. Es kann hier zwischen Kupfer, Zink oder auch Kunststoff gewählt werden. Mittlerweile können alle diese Materialien ohne Probleme selbst montiert werden, denn selbst bei Kupfer gibt es schon Systeme, die nicht mehr unbedingt gelötet werden müssen. Die einfachste Lösung ist hier jedoch noch immer Kunststoff. Bei Stecksystemen muss man selbst als Laie keine Bedenken bei der Montage haben. Hier kommt es also letztendlich auf das handwerkliche Geschick des Bauherrn an.

Eindeckung des Daches

Im Grunde genommen wird jedes Dach von unten nach oben eingedeckt. Zuerst bringt man die unterste Reihe an und bringt dann die komplette Ortgangreihe in senkrechter Position an und zwar bis zum First des Daches. Die Nutzung einer Richtschnur ist hier in jedem Fall zu empfehlen. Und genau an diesen Richtlinien arbeitet man sich weiter vor, bis das Dach komplett eingedeckt ist. Der Trockenfirst wird erst ganz zum Schluss eingebaut.

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