Der Gartenhaus-Trend: Weg vom Mainstream, hin zur Individualität

Was wäre unser Leben ohne Trends?

Nicht unbedingt wertlos, aber sicher um einige prickelnde Details ärmer. Trends beziehen sich meist auf das, was wir zum Leben und Überleben nicht unbedingt brauchen, unser Dasein aber deutlich lebendiger und interessanter macht.

Und so bleibt auch der eigene Garten nicht vom Trendbewusstsein der Deutschen verschont – getreu dem Motto: My garden is my castle. Schließlich wird uns der Aufenthalt im Grünen immer wichtiger, der Garten generiert während der warmen Jahreszeit zunehmend zum Outdoor-Wohnzimmer – und dementsprechend investieren wir auch in seine Gestaltung. So gehört für viele ein Gartenhäuschen einfach mit dazu – aber nicht irgendeines, sondern eines, welches dem neuesten Trend entspricht. Tja, und der neueste Trend lautet derzeit ganz schlicht: Individualität.

Warum das Gartenhaus nicht selber bauen?

Ein individuell konzipiertes und eingerichtetes Gartenhaus ist nämlich absolut „in“ – und wie könnte man dieses Ziel besser erreichen als durch den Eigenbau? Nicht nur die einschlägigen Zeitschriften, sondern auch das Internet sind voll von Anregungen und Ideen, wie ein ganz besonderes, eben ein ganz anderes Gartenhäuschen aussehen könnte. Zugegeben, dass die Anleitungen zum Selbstbau meist eher auf die traditionelle Bauweise und die klassische Optik zurück greifen – aber mit etwas Mut und handwerklichem Geschick lassen sich diese durchaus nach „neumodischen“ Gesichtspunkten modifizieren. Es lohnt sich garantiert – schließlich winkt als Endergebnis ein Gartenhäuschen, wie es kaum ein Anderer besitzt – und dies meist auch noch zu einem Preis, der weit unter dem eines Fertigmodells liegt.

Die Qual der Wahl: Exotik oder Postmoderne?

Wer zwei linke Hände oder keine Zeit hat, es sich aber finanziell leisten kann oder möchte, begibt sich bei Fachhändlern für Gartendesign-Artikel und auch in Bau- oder Gartenfachmärkten auf die Suche nach einem besonderen Gartenhaus. Es ist gar nicht mal so schwer, fündig zu werden – und es ist zudem erstaunlich, welche Vielfalt der Handel gerade im Bereich der extravaganten Gartengestaltung anbietet. So führen immer mehr Hersteller exotisch anmutende oder den modernen Purismus verkörpernde Modelle.

In der Tat werden Gartenhäuser im Stil japanischer oder balinesischer Pavillons immer populärer. Beiden gemeinsam ist der asiatische Baustil, der sich nicht nur schmückend in Gärten jeder Art einfügt, sondern auch die Tatsache, dass sie der perfekte Ort sind, um die Natur in vollen Zügen zu genießen. Während Pavillons im Bali-Look meist aus Bambus gearbeitet und sehr offen gestaltet sind, zeigen sich die aus normalen Hölzern und meist farbig gestalteten japanisch inspirierten Modelle eher geschlossen, aber mit vielen Fenstern versehen. Letztere erinnern in ihrer Funktionalität also sehr stark an die in Europa üblichen Lauben, in denen man nicht nur gemütlich sitzen, sondern auch Arbeitsgeräte und ähnliche Dinge verstauen kann.

Als interessanter Kontrast zu diesem Stil-Trend erweisen sich Gartenhäuser im ultramodern reduzierten Design, die auch unter dem Begriff der „postmodernen Kleinarchitektur“ geführt werden. Sie sind beinahe schnörkellos schlicht, haben ein Flach- oder Pultdach und wirken gerade durch den bewussten Design-Verzicht besonders gefällig und fungieren nicht selten als echte Hingucker. Die einfache rechtwinklige Form solcher Modelle hat zudem den sogenannten „Form follows Function“-Vorteil – das heißt, der innen liegende Raum lässt sich optimal und ohne jeden Platz-Verlust nutzen.

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