Ihr eigenes Gartenhaus mit Sauna - Träume werden wahr

Gestalten Sie sich Ihr eigenes Gartenhaus mit Sauna. Die natürliche Gartenlage bietet ausreichend Gelegenheit dazu, den Saunagang mit essentiellen Ruhephasen zu kombinieren. Allerdings sind beim Um- oder Neubau ein paar Besonderheiten zu bedenken, damit Ihr hölzerner Wellnesstempel auch seinen Zweck erfüllen kann.

Beschaffenheit Ihres Saunahauses im Garten - das sollten Sie wissen

Zunächst sollte Ihr zukünftiges Saunahaus über eine Mindestfläche von 1,80× 1,80 m verfügen. Dieser Platz ist für die Integration der Sauna im Gartenhaus notwendig. Außerdem sollte der Unterboden stabil konstruiert sein. Hierfür bieten sich am besten Betonplatten, ein Fundament oder auch Steinfliesen zur Gestaltung an. Auch wenn der Boden bruchfest sein sollte, muss unbedingt ein Luftraum zwischen dem Fundament und dem Boden der Gartensauna eingeplant werden. Dadurch kann die Luft innerhalb der Konstruktion zirkulieren. Somit können Sie unnötigen Schimmelbefall verhindern.

Die Seitenteile und das Dach sollten möglichst kräftig aufgebaut werden und eine passende Wandstärke haben. Winkelverbindungen werden benötigt, um dem Gerüst eine solide Stärke zu geben. Die Dachanlage sollte wasserdicht sein. Zu diesem Zweck kann auf Dachziegel oder wasserdichte Bitumenpappe zurückgegriffen werden. Entscheidend ist, dass Ihr Gartenhaus mit Sauna gedämmt wird. Hierbei bietet sich an, den Innenraum mit Stein- oder Glaswolle zu dämmen. Das Dämmmaterial sollte mindestens 40 mm dick sein. Dies können Sie lediglich als Richtwert verwenden.

Grundlegend gilt: der Effekt ist umso größer, je dicker das Material ist. Bei kleinen Gartenhäusern kann die Außenwand zusätzlich gedämmt werden. Anschließend muss der gesamte Innenraum mit einer mind. 0,5 mm dicken Alufolie ausgelegt werden. Nicht empfehlenswert ist die Verwendung von Kunststofffolie. Durch die Alufolie wird die Hitzeverteilung während der Nutzung ideal reflektiert. Die weitere Gestaltung obliegt Ihrem individuellen Geschmack sowie Geldbeutel. Zusammengefasst: 

  • Mindestfläche von 1,80× 1,80 m  nötig

  • solider Unterboden (Betonplatten, Steinfliesen, Fundament)

  • Freiraum zwischen Boden und Fundament lassen

  • robuster Aufbau der Gartensauna durch Winkelverbindungen

  • zur Dachbedeckung: Dachziegel, wasserdichte Bitumenpappe

  • geeignetes Dämmaterial (mind. 40mm dick)

  • Innenraum mit 0,5 mm dicken Alufolie auslegen

Die Vertäfelung des Innenraums

Der mit Alufolie ausgelegte Innenraum erinnert uns nun vielmehr an eine Einrichtung der NASA, als an eine erholsame Sauna im Garten. Jetzt müssen Sie die Saunalatten an der Wand befestigen. Professionelle Latten können Sie sowohl im Baumarkt als auch beim Tischler ergattern.

Um die Nachhaltigkeit von Ihrem Saunahaus zu fördern, können Sie das Holz über einen Fachhandel einer Werkstatt für behinderte Menschen kaufen.

Die Qualität der Holzarten ist nicht nur sehr gut, sondern der Kauf erfüllt auch einen karitativen Zweck. Für den Innenausbau eignen sich viele Holzarten, wie zum Beispiel Polarfichte, Fichte oder Nordische Fichte, aber auch rötliche Holzarten wie Zedernholz. Wer helle Töne bevorzugt, sollte auf Espenholz oder Hemlock zurückgreifen. Dabei handelt es sich allerdings um vergleichsweise teure Holzarten.

Die Holzausstattung für die persönliche Saunaanlage im Garten

Typisch für das Gartenhaus mit Sauna: die Saunaliegen. Für die Liegen bietet sich die Verwendung von hochwertigem Abachi-Holz an. Diese Holzart hat nicht nur eine edle Optik, sondern auch eine sehr glatte Struktur. Außerdem ist die Wärmeleitfähigkeit von Abachi-Holz sehr gering. Bei der Nutzung sind somit keine Verbrennungen oder Ähnliches zu erwarten. Derartige Saunaliegen können entweder von einem Fachmann vorgefertigt angeliefert oder selbst konstruiert werden. Hierzu müssen Hobbyarchitekten lediglich die einzelnen Banklatten aus Abachi-Holz bestellen. Dabei kann es allerdings vorkommen, dass die einzelnen Latten noch geschliffen werden müssen, was generell sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Die Wahl des idealen Saunaofens

Damit Sie den optimalen Ofen für Ihr Gartenhaus mit Sauna finden, müssen Sie zunächst die Grundfläche des Hauses in Kubik berechnen. Die Rechenformel lautet: Länge * Breite * Höhe. Hieraus ergeben sich folgende Leistungen für die jeweilige Fläche:

Fläche Leistung

5-8 Kubikmeter

6 kW

7-12 Kubikmeter

ca. 8 kW

Insofern die Saunaanlage über ein separates Fenster oder eine Glastür verfügt, muss die tatsächliche Fläche nach oben korrigiert werden. Für jeden Quadratmeter Glasfläche werden daher 1,2 Kubikmeter zu der eigentlichen Größe addiert. Wichtig ist allerdings, dass die Glasflächen aus Thermopenglas bzw. aus einer Zweifachverglasung bestehen.

Die Wahl des richtigen Ofens für Saunen ist unerlässlich. Wird die Ofenleistung zu niedrig bemessen, verzögert sich bei der Nutzung der Erwärmungsprozess. Dies führt zu unnötigem Stromverbrauch und macht Ihr Saunahaus zu einer versteckten Kostenfalle. Da während des Saunierens eine Luftzirkulation nach außen stattfindet, hat ein vergleichsweise leistungsschwacher Saunaofen Schwierigkeiten, die gewünschte Temperatur zu erhalten. Ist die Ofenleistung aber zu stark, kann es zur Überhitzung kommen. Durch die schnelle Wärmeentwicklung ist eine ideale Verteilung der Wärme nicht mehr möglich. Auch die Saunasteine können die abgegebene Wärme nicht langfristig speichern.

Fakt ist: für die optimale Leistung ist ein Starkstromanschluss Grundvoraussetzung. Viele Verbraucher fragen sich zudem, ob der Saunaofen von innen oder außen gesteuert werden soll. Wer sich für die Steuerung im Innenbereich der Saunen entscheidet, kann die Temperatur während der Nutzung selbst regulieren. Außerdem wird der Temperaturfühler häufig in den Ofen integriert, so dass weitere Peripheriegeräte nicht notwendig sind.Eine Außensteuerung sollte immer dann favorisiert werden, wenn neben der eigentlichen Saunaanlage ein Vorraum zur Verfügung steht. In diesem Fall wird die Steuerungsanlage an der Tür zur Sauna installiert. Allerdings ist die Steuerungsanlage sehr witterungsempfindlich. Damit niedrige Temperaturen während der Wintermonate das Gerät nicht beschädigen können, sollte zusätzlich ein Thermokasten angebracht werden.

Nützliche Accessoires für die eigene Sauna

Das Hygrometer: misst sowohl Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit. Weichen diese vom Normalzustand ab, können daraus Negativfolgen für den Verbraucher entstehen.

Holzkübel: dient dem idealen Aufguss.

Saunauhr: Zwischen den einzelnen Saunagängen sollten Sie in regelmäßigen Abständen Erholungspausen außerhalb der Anlage einlegen.

Saunakissen/Kopfstützen: Die Saunaliegen sollten darüber hinaus mit gemütlichen Saunakissen oder Kopfstützen ausgestattet werden. Immerhin soll jeder Saunagang Erholung bringen und Ihre Gesundheit fördern.

Saunatücher sind zudem wichtig, um die Bänke vor der körpereigenen Schweißbildung zu schützen.

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