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Dachbegrünung

Steht das eigene Gartenhaus erst einmal, so stellt sich natürlich auch die Frage, wie man den neuen Blickfang noch schöner gestalten und dekorieren kann. Eine Dachbegrünung ist hier nicht nur im ökologischen Sinne eine tolle Idee, sondern macht auch optisch eine ganze Menge her. Im Grunde kann man die Bepflanzung des Daches als Klärwerk verstehen, welches nicht nur die Luft säubert, sondern auch Luft- und Staubschadstoffe aus der Luft filtert. Zusätzlich wird das Regenwasser im Fundament des Daches gespeichert und die örtliche Kanalisation wird somit entlastet.

Heizkosten mit der Dachbegrünung einsparen

Abgesehen davon, dass die Dachbegrünung ein optisches Highlight darstellt, können dadurch auch noch Heizkosten eingespart werden. Die Schicht der Begrünung hat einen sehr hohen Dämmwert und sorgt somit dafür, dass weniger geheizt werden muss. Wichtig ist hier jedoch, dass bei einer Dachbegrünung die statische Tragfähigkeit von einem Fachmann, also einem Architekten, geprüft werden muss, damit die Sicherheit gewährleistet ist. Bei einer normalen Begrünung sollte man pro Quadratmeter ein Gewicht von 150 KG in keinem Fall überschreiten. Entscheidet man sich für eine intensive Begrünung, sollten zusätzlich zwischen 150 und 500 Kg extra eingeplant werden.

Varianten der Dachbegrünung

Unter Experten gibt es nur zwei Versionen der Dachbegrünung. Einmal die extensive Begrünung und die intensive. Extensiv bedeutet, dass die Begrünung nicht höher als 20 Zentimeter ist. Hier spricht man also in den meisten Fällen von Moos, kleinen Hölzern, Gräsern oder Kräutern. Der Vorteil bei dieser Variante der Begrünung liegt darin, dass man zur Pflege auch auf das Dach steigen kann. Wer sich also nicht so stark mit der Pflege der Dachbegrünung beschäftigen möchte, sollte sich in jedem Fall für diese Möglichkeit entscheiden.

Bei der intensiven Begrünung kann die Bepflanzung bis zu einer Höhe von knapp 40 Zentimetern geplant werden. Natürlich ist es hier sehr wichtig, dass man sich über die Pflanzen gut informiert, damit diese auch nicht höher wachsen als geplant. Es kann hier also auch mit kleinen Bäumen geplant werden. Ist die Steigung des Daches weniger als 3 Grad, sollte von einer intensiven Dachbegrünung jedoch besser abgesehen werden. Zusätzlich ist bei dieser Variante auch darauf zu achten, dass ein intensiver Pflegeaufwand dazu gehört und nicht empfehlenswert ist, wenn man nur hin und wieder im Schrebergarten ist oder sich nur selten darum kümmern kann.

Schichtaufbau der Begrünung

Wer von Anfang an alles richtig macht, kann davon ausgehen, dass man, bei entsprechender Pflege, fast 20 Jahre Freude an der Begrünung haben kann. Allerdings muss dafür auch von Anfang an alles richtig gemacht werden. Die unterste Schicht besteht aus einem Flies. Danach kommt eine Schutzfolie, die selbstverständlich wasserfest sein muss. Alternativ kann auch eine Wurzelschutzfolie verwendet werden. Dann kommt eine Kombination aus Dränage Schicht mit Schutzfolie und Speichermatte, die dafür sorgt, dass das Regenwasser für die Pflanzen gespeichert wird und überflüssiges Wasser in die Regenrinne abgeleitet wird. Zum Schluss kommt die Erde. Hierfür gibt es ganz spezielle Mischungen, die sehr durchlässig sind und somit das Dach nicht zusätzlich beschweren. Beste Materialien hierfür sind Lava, Ziegelsplitt oder Bims.

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