Bauen: Bauantrag für Gartenhäuser?

Heutzutage lernen immer mehr Bürger die Vorteile des eigenen Gartens zu schätzen: In dieser Idylle lässt sich perfekt entspannen und neue Kraft für den Alltag tanken. Aus diesem Grund investiert der Großteil der Gartenbesitzer häufig viel Zeit und Geld in das eigene Paradies, damit dieses ganzjährig genutzt werden kann. Neben ansehnlichen Blumenbeeten und verträumten Teichanlagen wird auch die Nachfrage an passenden Gartenhäusern immer größer. Ob als Aufenthaltsort, Stellfläche oder Lagerungsraum: Das Errichten von Gartenhäusern unterliegt strengen Vorlagen, die jeder Gartenbesitzer im Vorfeld unbedingt beachten sollte! 

Die Grundlagen des Baurechts 

Grundsätzlich sei erwähnt, dass die Regelungen zum Aufbau eines Gartenhauses in jedem Bundesland unterschiedlich aufgestellt sind (so liegen Unterschiede im Toleranzbereich bis 75 Kubikmetern bzw. nur 30m³). Zudem sei zu beachten, wo genau das entsprechende Grundstück liegt - so macht es einen Unterschied, ob sich der eigene Garten in der Stadt oder aber auf dem Land befindet. Aber auch der Stellplatz als solches sollte zunächst gut ausgewählt werden. Denn es macht einen Unterschied, ob das Gartenhaus direkt an der Grundstücksgrenze errichtet oder eher mittig im eigenen Garten aufgestellt wird. Entsprechende Vorgaben in den Landesbauordnungen geben hier nähere Details darüber, wie der Bau in den einzelnen Fällen gehandhabt werden muss. Grundsätzlich wären Absprachen und Regelungen mit dem direkten Nachbarn von Vorteil, damit im Nachhinein kein Nachbarschaftsstreit wegen eines Gartenhauses entsteht.
Je nach Größe und Gewicht des Gartenhauses muss ein entsprechendes Fundament gegossen werden, welches für eine ausreichende Standfestigkeit des Hauses sorgen wird. Auch in solchen Fällen, in denen das Gartenhaus fest mit dem Untergrund verbunden wird muss eine entsprechende Genehmigung eingeholt werden. 

Gartenhäuser können prinzipiell entweder selbst erbaut oder aber als fertiges Komplettpaket in entsprechenden Shops erworben werden. Wer sich als Handwerker betätigen und ein ganz individuelles Gartenhaus erstellen möchte kann unter Umständen durch die Baugenehmigung aufgefordert werden einen speziellen Statiker hinzuzuziehen. Dieser würde dann die gesamten Arbeiten überwachen und ggfs. Änderungsvorschläge angeben, wenn die Stabilität und damit die Sicherheit der Umgebung nicht gewährleistet ist.
Bei käuflich erworbenen Fertigpaketen liefern die einzelnen Onlineshops die für die Genehmigung erforderlichen Unterlagen nach Vertragsabschluss meist mit, so dass der Käufer nur sehr wenig Arbeit mit dem bürokratischen Anteil des Gartenhauses haben wird. 

Vorab informieren, dann bauen 

Wer sich dazu entschließt seinen Garten durch ein schickes Gartenhaus aufwerten zu wollen, der sollte vorab alle erdenklichen Vorgaben beachten. Denn nicht selten scheitert das Vorhaben letztendlich an nur einzelnen Punkten, denen im Vorfeld keinerlei Beachtung geschenkt wurde.
Eine umfassende Recherche zu diesem Thema und Gespräch mit Behörden und den Nachbarn werden dazu führen, dass am Ende alle nötigen Aspekte beachtet wurden und der Bau des eigenen Gartenhauses beginnen kann.
Denn es wäre allzu schade, wenn das eigene Gartenhaus aufgrund unsachgemäßer Vorbereitung wieder abgerissen werden müsste bzw. Konflikte mit den umliegenden Nachbarn entstehen würden. Weitere Informationen zum Thema Gartenhaus und Haus bauen finden Sie auf www.haus-xxl.de .

 

 

 

Wenn Ihnen diese Seite gefällt, würden wir uns freuen, wenn Sie uns weiterempfehlen: